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Frische, die bleibt – Fermentieren neu entdeckt

Fermentieren ist mehr als ein Trend – es ist eine tausend Jahre alte Kunst, mit der sich der Genuss der Frischeartikel konservieren lässt. Schon früher nutzten unsere Vorfahren die Kraft natürlicher Mikroorganismen, um Ernten haltbar zu machen und dabei ganz neue Aromen entstehen zu lassen. Heute feiert diese Methode hierzulande ihr Comeback: wegen ihres intensiven Geschmacks, ihrer Natürlichkeit und weil fermentierte Lebensmittel besonders bekömmlich für die Verdauung sind.

Ob klassisches Sauerkraut, würziges Kimchi, cremiger Joghurt oder spritziger Kombucha – fermentierte Spezialitäten bringen Abwechslung, Tiefe und Wohlgefühl auf den Teller. Die besten Zutaten dafür? Finden Sie natürlich frisch in unserem Nils-Meyer-Markt in Garstedt – denn frische Artikel sind die unabdingbare Basis.

Gute Gründe fürs Fermentieren

Fermentation kann richtig viel: Sie macht Lebensmittel ganz ohne künstliche Zusatzstoffe länger haltbar, bewahrt wertvolle Vitamine und kann deren Gehalt sogar steigern. Durch die Milchsäuregärung entstehen probiotische Kulturen, die unsere Darmflora unterstützen – gut fürs Bauchgefühl und das Immunsystem.

Und geschmacklich? Von fein-säuerlich bis herzhaft-würzig entsteht eine aromatische Vielfalt, die man so nur durch Zeit und Geduld erreicht. Da sich besonders auch Kohlsorten für die Fermentation eignen – man denke an Sauerkraut oder Rotkohl –, können Sie die aktuelle Kohlsaison bestens dafür auskosten!

So entsteht Geschmack mit Zeit

Beim Fermentieren übernehmen Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, Hefen oder spezielle Kulturen die Arbeit. Besonders beliebt ist die Milchsäuregärung: Gemüse wird in Salzlake oder im eigenen Saft eingelegt. Sauerstoff bleibt draußen – und die guten Bakterien verwandeln Zucker in Milchsäure.

Das Ergebnis: natürliche Konservierung, komplexe Aromen und Lebensmittel, die durch Enzyme deutlich bekömmlicher werden. Je nach Temperatur und Geschmack dauert der Prozess wenige Tage oder mehrere Wochen – Genuss braucht eben Zeit.

Von Kohl bis Kombucha – fast alles geht

Natürlich sind Kohlklassiker wie Sauerkraut oder Kimchi ganz vorne dabei. Aber auch Gurken, Rote Bete, Karotten, Knoblauch oder sogar Wassermelonenrinde lassen sich wunderbar fermentieren. Milchprodukte wie Joghurt oder Kefir und Getränke wie Kombucha oder Wasserkefir sind ebenfalls echte Lieblinge.

Sogar Brot profitiert: Sauerteig bringt mehr Aroma und bessere Verträglichkeit. Ob herzhaft oder mild – die Welt der Fermentation ist vielseitig, kreativ und überraschend.

Das braucht man

Geeignete Gefäße: Einmach- oder Weckgläser, Schraubgläser oder Gärtöpfe mit Wasserrinne. Besonders praktisch: Gefäße, die Gase entweichen lassen, ohne Sauerstoff hereinzulassen.

Gewichte: Glasgewichte, kleine Teller oder ein sauberer Stein halten das Gemüse unter der Lake.

Werkzeug: Schneidebrett, scharfes Messer, Stampfer, Pürierstab zum Austreten des Zellsafts.

Salz: Ohne Jod oder Rieselhilfen – am besten Stein- oder Meersalz.

Darauf kommt es an

Geduld: Geschmack entwickelt sich mit der Zeit

Sauberkeit: Gläser und Werkzeuge gründlich reinigen oder sterilisieren

Salzmenge: 2–5 % Salzgehalt (20–50 g Salz auf 1 Liter Wasser)

Kein Sauerstoff: Alles muss vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein

Temperatur: Ideal sind 18–22 °C

Wichtig: Verdorbene Fermente erkennt man an fauligem Geruch, Schimmel, schleimiger Konsistenz oder ungewöhnlich bitterem Geschmack – dann bitte entsorgen.

Rezepttipp: Kimchi

Kimchi gilt als koreanisches Nationalgericht – und wird auch im Westen immer beliebter. Kein Wunder:
Der fermentierte Chinakohl ist ein würziges Geschmackserlebnis der besonderen Art.

Bild EDEKA-Rezept für Kimchi
EDEKA-Rezept für Kimchi